Christentum und Karma – Teil 1

Alfred Hosp

zu seinem Vortrag, Thema: Christentum und Karma – Graz – 14.02.2004

Verein zur Förderung seelisch-geistiger und natürlicher Lebengrundlagen, Klagenfurt

über das Wissen von Bruno Gröning – Teil 1

 

 

Peter G. begrüßt zunächst die Vortragsanwesenden.

 

Sie haben ja doch von weit hergefunden. Einen wunderschönen Nachmittag.

Viele wissen ja doch nicht was sich gehört – sondern was sie brauchen.

Was man für sich selber nötig hat. Heute wird nicht nur der Fredy sprechen, sondern auch die Johanna.

 

Ich für meinen Teil möchte heute nur sagen:

das was mir passiert ist – ich bin eigentlich mit der Einstellung hierhergekommen, ich bin eigentlich zu müde und nicht so gut drauf (fühle mich nicht so gut). Und habe mir gedacht, ich lasse zuerst Frau Prof. Wünsch reden.

Und da habe ich mir gedacht:

siehst du, du bist eigentlich mit der falschen Einstellung hergekommen und nicht mit der Richtigen.

 

Gröning hat einmal gesagt:

meine Lieben, wenn ich in eine Gemeinschaftsstunde komme, bin ich immer eingestellt. Was wäre, wenn ich nicht darauf konzentriert wäre – auf das Göttliche – dann könnte ich euch nichts sagen.

 

So gesehen, sollte jeder mal über sich nachdenken – mit welcher Einstellung kommt er eigentlich her (in die Gemeinschaftsstunde)?

Ist er (der Mensch) wirklich darauf konzentriert, auf das was er bekommt?

Oder gehen ihm doch abertausende Dinge durch den Kopf, die mit diesem Thema nichts zu tun haben?

 

Fredy hat oft einmal erzählt, sie haben gewartet auf Gröning und auf einmal haben sie gesehen, dass der Teppichboden zu flimmern begonnen hat, vor lauter Energie!

Die Antwort darauf war, er hat den Raum vorbereitet, mit Energie aufgeladen und dadurch gereinigt von allem Negativen.

 

Es war noch kein Mensch da (also, keine Vortragsteilnehmer, sondern nur Fredy und seine Frau waren im Raum und haben das erlebt), da hat er schon den Raum vorbereitet, damit die Leute dann die Energie bekommen, die sie brauchen!

 

Fredy ergänzt:

3 Stunden vorher!

 

Peter G.:

3 Stunden vorher. Ja – es war früher, habe ich mir erzählen lassen, üblich, dass man den Raum, ihr habt das immer gemacht, den Gemeinschaftsraum bevor man angefangen hat – zu reinigen.

Es wäre auch gut.

Da kann ich mir selber auch an die Nase fassen, nicht groß plappern, sondern anfangen sich einzustellen.

Sich selber bemühen in die Ruhe zu kommen, abzuschalten. Den ganzen negativen Mist, die Sorgen, den Stress, hinaus zu schieben aus dem Tempel (der Körper), damit man in die Ruhe kommt.

Denn nur in der Ruhe und wenn ich den Kopf frei habe und gelassen herinnen (also: hier drin) sitze, kann ich die Energie aufnehmen – kann ich in die Meditation übergehen.

 

Gröning hat früher gesagt:

ihr stellt euch ein, wenn ihr mir zu hört, so seid ihr auf mich eingestellt. Das ist ja logisch, wie man das zu verstehen hat.

 

In der Meditation hole ich mich ja von meinem Stresslevel (von der Anspannung) herunter.

Ich lasse alle Gedanken fahren die nichts mit dem Göttlichen zu tun haben. Und je besser ich das hinbekomme, umso mehr Energie wird in mich hineinfließen.

 

Sie müssen bedenken, Sie sind den ganzen Tag damit beschäftigt, Dinge zu denken. Viele Menschen die zu mir kommen, sind nicht nur damit beschäftigt zu denken, sondern die grübeln den ganzen Tag und sie können nicht abschalten.

So verpuffen sich die gesamten Energien, die sie so hereinbekommen, sofort durch ihre Grübelei.

 

Meditation (das Einstellen) hat nichts anderes im Sinn, als die Energie, die wir im Normalfall nicht aufnehmen können, über die Meditation (das Einstellen) wieder herein zu bekommen.

 

Der Gerhard Sauli hat vor einem Monat – auch gut geschrieben – wie das funktioniert. Nicht nur theoretisch, sondern er hat Ihnen auch gezeigt, wie es praktisch geht (möglich ist).

Das kann man machen mit Musik, das kann man machen ohne Musik!

 

Ob man sich hinlegt, hinsetzt oder hinstellt – ich muss mich hinlegen.

Ich tue mich leichter, wenn ich liege. Im Sitzen funktioniert es bei mir nicht so gut.

Das kann jeder machen wie er möchte.

(Anmerkung: Bruno Gröning ließ uns das auch wissen. Ob Sie Ihren Körper legen, setzen oder stellen, bleibt sich gleich).

 

Es gibt auch geführte Meditationen, das heißt, geführt in dem Sinne, dass Einer einen Text vorsagt, wo er (der Mensch) sich hindenken soll. Eine schöne Landschaft, Lichter, Blumen. Das hat nichts anderes zu bedeuten, als dass man eben von seinem Alltagsleben, von seinen Alltagsgedanken wegkommt und sich auf etwas Positives, Gutes, Göttliches konzentriert.

 

Mir ist aufgefallen:

ich habe oft einmal so eine Gemeinschaftsstunde angehört (eine aufgezeichnete) und jedes Mal, wenn ich gesagt habe:

jetzt stellen wir uns ein.

Dann war erst einmal totenstille, dann hat man gehört, wie die Leute Sesselwetzen (ihre Stühle zu Recht rücken) angefangen haben.

Sich richtig hinsetzen, Handtaschen weg stellen etc.

aha – jetzt stellen wir uns ein!

 

Richtig wäre, wenn wir alle mit einander schon längst in der Schwingung drinnen wären.

Da wäre schon viel, viel mehr Energie in diesem Raum schon vorhanden.

 

Und wichtig ist auch – auch wenn man zuhört – was sie (die Vortragenden) uns erzählen, dass Sie in dieser stillen, meditativen Einstellung verbleiben.

Das ist ganz wichtig, zumindest für die 2 Stunden, wo wir hier zusammen sind.