Mitschnitt vom 11.09.2004 in Klagenfurt
Wo sind die Grenzen der geistigen Wahrheit?
Musik: Ich blicke voll Beugung und Staunen und am Kreuze meines Heilands, Tenor K. Schreppel
Fredy: Ja liebe Freunde, das ist die große Frage. Wo sind die Grenzen der geistigen Wahrheit? Und der Bruno hat immer gesagt, wir sollen uns nicht begrenzen. Und keiner weiß, sollen wir uns begrenzen? Und wir sollen auch keine fixe Vorstellung von Gott haben. Ich kann mich gut erinnern, in Rosenheim hat er einmal gesagt: „Freunde, seien Sie stets bereit neue Gotterkenntnisse zu bekommen. Grenzen sind ein Teil. Sind Sie nicht auf etwas fixiert? Was Sie sich da einbilden. Denn jede Begrenzung ist in Wirklich-keit eine Einbildung, ein Unwissen, oder auch kurz und gut gesagt eine Dummheit! Denn wenn wir die Schöpfung betrachten, meine Freunde, wenn wir uns alle betrachten, alle diese Lebewesen, alles was es gibt, alles zusammen ist Gott!“
Und wir werden nie als Mensch begreifen können, dass hier alles von einer zentralen Intelligenz gesteuert wird. Das einzige, was wir tun können ist, dass wir geistig wachsen. Und da ist es so schade und auch so traurig, wenn es ab und zu heißt, nein nein, das stimmt nicht das hat Bruno Gröning nicht gesagt. Das ist die eigene Eingrenzung meine Freunde. Und ist auch eine Überheblichkeit, wenn man den Menschen das Wissen vom Bruno vorenthalten will. Es ist eine furchtbare Überheblichkeit, wenn man bestimmen will, wer die Stimme von Bruno hören darf und wer nicht. Meine Freunde, wer das tut, wird früher oder später bei sich selbst die Folgen tragen müssen. Ja, und wenn er hinüber kommt, dann wird er gefragt, was hast du für den geringsten meiner Brüder getan, was habt ihr nicht getan? So habt ihr auch mir nicht das getan was zu tun ist, nämlich die Wahrheit zu verbreiten. Das Wichtigste den Menschen zu geben. Was Sie tun sollen. Warum Sie es tun sollen. Und nicht irgendwelche Kleinhirn fixe Ideen nachzuhängen. Das war nicht der Wille von Bruno Gröning. Bruno Gröning hat gesagt: „Ich bin zu allen Menschen gekommen!“ Ja, was heißt denn das, ich bin zu allen Menschen gekommen? Und er hat auch gesagt, im Laufe der Jahrhunderte ist die Brücke zu Gott zerstört worden. Und ich bin wieder gekommen, um diese Brücke neu zu errichten. Er hat gesagt, wir sollen nicht menschenhörig sein, sondern gotthörig werden. Wie kann man aber gotthörig werden, wenn es Menschen gibt, die das Wissen vom Bruno abkapseln und nicht weitergeben wollen.
Wenn wir ganz ehrlich eine CD vom Bruno hören und schöpfen viel, viel mehr darinnen, als nur die Worte, als nur die Erklärungen. Es ist die Kraft Gottes, die weiter gegeben wird. Und da soll jeder Mensch wirklich überlegen, ob er dazu steht oder nicht.
Bruno Gröning hat in einem seiner Bänder gesagt, in einem seiner letzten Vorträge am 26. Dezember, vier Wochen später war er nicht mehr. Hat er gesagt: „Freunde, enttäuscht mich nicht!“
Weil er nämlich schon die Gedanken gehört hat, gewusst hat, dass die Freunde drauf und dran waren, in ein Konkurrenzdenken zu verfallen. Und ein maßgebender Freund in Deutschland hat mir die Frage gestellt: „Willst du nun auch in Deutschland mir Konkurrenz machen?“ Ich hab geglaubt, ich hör nicht recht. Was hat denn das geistige Wissen, was hat denn der Wille zum Guten, mehr zu Helfen, mit Konkurrenz zu tun? Das muss man bedenken meine Freunde. Es gibt viele, viele Dinge die man bedenken muss.
Aber wenn man Bruno Gröning wirklich versteht, so muss man sagen, was hat er alles auf sich genommen, um den Menschen zu helfen. Was hat er für Gemeinheiten, Verleumdungen usw., auf sich genommen und er hat gesagt: „Das macht nichts. Ich hab einen breiten Rücken“, hat er gesagt. Aber es ist die Zeit gekommen, wo er auch gesagt hat: „Ich hab so vielen Menschen geholfen. Ich hab das Beste gegeben. Und wer hilft mir?“ Und diese Frage ist bis zuletzt im Raum gestanden. Und diese Frage, haben wir es ver-standen? Wie er dann nicht mehr war? Wenn wir wirklich Bruno Gröning Freunde sein wollen, so müssen wir das Wissen frei geben. Es gibt keine Grenzen. Die Grenzen schafft sich der Mensch selbst. Und er muss einmal, früher oder später, dafür zahlen, vor Gott zahlen. Nicht mit Geld, sondern mit den Folgen. Folgen, von dem was er tut und Folgen von dem was er nicht tut, meine Freunde. Wir müssen damit aufhören mit Begrenzungen. Wir müssen damit aufhören Grenzen zu setzen, Gott ist unbe-grenzt. Und wenn wir selber unbegrenzt denken wollen, dann werden wir mit Gott im Einklang schwingen. Und wenn wir nur einen Konkurrenzverein verstehen, dann bleibt dieser Verein begrenzt, dann bleibt alles begrenzt. Und dann hat es in Wirklich-keit keinen Sinn Grenzen zu setzen. Meine lieben Freunde, be-trachten wir doch uns, wo haben wir bei uns Grenzen gesetzt? Das soll sich jeder fragen, wo haben wir fixe Ideen gesetzt? Wo es heißt, nein nein, das stimmt nicht. Das hat der Bruno nie gesagt. Auf einem der letzten Bände sagt Bruno Gröning: „Meine Freunde, es ist so traurig, aber ich kann meinen besten Freunden das Wissen, nur tropfenweise, tröpfchenweise weitergeben. Weil sie verstehens noch nicht!“ Und das wollen jahrelang seine engsten Freunde sein? Warum verstehen sie mich nicht? Weil sie sich begrenzen. Weil sie eine Vorstellung haben und kein Verständnis. Und jede Vorstellung ist gefährlich, meine Freunde. Für die Menschen selbst, und für alle andern auch. Gel, wenn einer wirklich eine Vorstellung hat, o.k. dann ist er für diese Vorstellung verantwortlich und muss auch die Folgen tragen. Aber wenn er an einer Stelle steht, wo er für Andere verantwortlich ist, dann ist es sehr, sehr schlimm, wenn er den verkehrten, den nicht göttlichen Weg geht. Bruno Gröning hat gesagt, z.B.: „Jeder Gemeinschaftsleiter hat eine Aufgabe. Und viele Freunde hängen sich an den Gemeinschaftsleiter. Das ist wie eine Kette“, hat er gesagt. Einer hilft dem Anderen. Aber, die Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Und wenn das schwache Glied bricht, dann verlieren auch alle anderen die noch dahinter-hängen ihren Halt. Ihre Überzeugung und den Glauben an Gott. Ich hab Menschen erlebt, die wurden vom Geistigen enttäuscht. Aus irgendwelchen Gründen. Viele machen ja ein Geschäft draus, aus dem Geistigen. Und wenn sie dann enttäuscht sind, dann sind sie verloren für dieses Leben, für den geistigen Weg. Ich hab erlebt, wie nachher die Menschen gesagt haben: „Jetzt glaub ich über-haupt nichts mehr. Ist eh alles ein Blödsinn. Ja, ich bin enttäuscht worden.“ Enttäuscht kommt von Täuschung. Wir müssen uns wirk-lich davor hüten, Menschen durch ihr eigenes begrenztes Denken zu täuschen. Denn, wenn diese Täuschung in eine Enttäuschung übergeht, dann haben wir die Verantwortung für diese Menschen, die Gott verloren haben. Wer Gott verliert, der verliert sich selbst, meine Freunde. Und so müssen wir immer drauf achten, jede Minute drauf achten. Auf jedes Wort achten, meine Freunde. Bei Gott gibt es keine Grenzen. Schon gar nicht Ländergrenzen. Die Ländergrenzen sind zum Glück in der EU weitgehend überholt. Aber, meine Freunde, hüten wir uns davor im Freundeskreis Bruno Gröning, dazu gehören wir alle, neue Grenzen aufzurichten. Wir tragen, wir tragen die volle Verantwortung dafür, wo Grenzen gesetzt werden, wo Grenzen aufgelöst gehören, bedenken wir das.
Wo ist die Abgrenzung in der Schöpfung, meine Freunde? Haben sie in der Schöpfung einen Zaun gesehen? Der da lautet, mit der Überschrift, hier endet das Reich Gottes. Ist ja Wahnsinn! Hier beginnt das Reich des Parallelgottes.
Meine Freunde, bitte, tun Sie das nicht! Es gibt keine Grenzen. Die Erde ist eine Kugel. Früher hat man geglaubt die Erde ist eine Scheibe, wo man die Grenzen erreichen kann. Sie ist eine Kugel und sie ist das größte Symbol des Geistes und das größte Symbol des Lebens, meine Freunde. Es gibt keine Grenzen. Der Mensch schafft sich durch seine Vorstellung, durch seine Einbildung, durch seinen Hang zur Herrschsucht die Grenzen. Und es ist wirklich traurig, dass wir nach so viel Jahren, Jahrzehnten noch überlegen, wer gehört zu wem? Wir gehören alle zusammen, meine Freunde. Und dies Gefühl hat leider schon bei Lebzeiten Bruno Grönings begonnen. Wo er auch einem Mann sagt: „Ja, vergessen Sie nicht meine Freunde, Gott ist auch in Österreich!“ Wortwörtlich hat er das gesagt. Immer wieder, weil es besteht die Abgrenzung. Immer wieder hat der Mensch den Fehler gemacht, zu spalten, anstatt zu vereinen. Meine lieben Freunde, ich bin überzeugt, dass es gelingt, alles noch einmal in Ordnung zu bringen. Weil, was wollen wir denn? Was wollen wir denn wirklich? Und was wollen die Öster-reicher und was wollen die Deutschen und was wollen die Schwei-zer? Das gleich Gute! Es gibt ja nur eines, das gleich Gute! Und wenn wir dann alle Auslegungen weglassen, Auslegungen sind Begrenzungen. Wenn man das, es gibt nur die Wahrheit die Bruno Gröning auf Band gesprochen hat, so frag ich Sie, wenn er sagt: „Ich kann ein ganz kleines Stück der Wahrheit sagen, das andere würden Sie nicht verstehen!“ Und das muss man anerkennen. Und die Wahrheit, die kann man selber erarbeiten, meine Freunde, selber. Aber da darf man nicht begrenzt sein. Da darf man nicht ja Gott ist so und so und so. Es gibt noch Menschen die Gott als Gestalt anbeten. Sie wissen gar nicht, dass Gott gestaltlos ist. Das er eine Energie ist, Gott ist eine Energie, eine unendliche Energie. Und wenn wir mit Gott im Einklang schwingen, dann nehmen wir diese Kraft auf und schaffen wieder Ordnung in uns. Also bitte, noch einmal! Jede Grenze ist eine Trennung. Jede Grenze ist ein Zersplittern. Wir müssen nur mal beobachten, wie das in der Kirche war. Glaubt ihr, Jesus Christus hat sich vorgestellt, zu verschie-denen Gruppen und Grüppchen zu ziehen? Nein, er wollte die Einheit, er wollte die Liebe. Er wollte das Zusammensein. Und die Spaltung, das Spaltbild hat sich ausgebreitet. Ich hab z.B. gehört, dass zwei orthodoxe Gruppen nur deshalb gespalten sind, weil der eine das Kreuz von links nach rechts macht und der andere von rechts nach links. Wer hat jetzt Recht? Jeder glaubt, er hat Recht. Jeder sitzt auf seiner Wahrheit. Oder z.B. Jakob Lorber hat gesagt: „Die Kirche sitzt mit ihrem dicken Hintern auf der Quelle und verstopft sie.“ Ist ja wahr, auch wieder die Einbildung. Auch wie-der die Vorstellung. Und seien wir froh, dass wir von den Zeiten vorbei sind, wo eine falsche Vorstellung am Scheiterhaufen geen-det hat. Oder umgekehrt, wo eine richtige Vorstellung auf dem Scheiterhaufen geendet hat, weil die Anderen behauptet haben, es sei die falsche Vorstellung. Meine lieben Freunde, es nützt nichts, Vorstellungen durchboxen zu wollen. Es nützt nichts auf Vor-stellungen sitzen zu bleiben, es nützt nichts. Bruno Gröning hat keine Vorstellung von Gott gebracht. Er hat nur gesagt: „Nehmen Sie die göttliche Kraft auf, verbinden Sie sich mit dem Göttlichen und dann bekommen Sie die Hilfe! Aber lassen Sie jede Vorstellung von Gott weg. Denn dadurch, wenn Sie das weglassen, dann können Sie geistig wachsen. Und dann können Sie am anderen Tag eine ganz andere Vorstellung von Gott bekommen. Eine Erkenntnis von Gott, die Sie vorher nicht gehabt haben!“ „Und wenn Sie gut lernen“, hat er gesagt, „wenn Sie sich gut einstellen, dann können Sie viele Erkenntnisse sammeln. Dann werden Sie eines Tages Gott selbst sehen. Zunächst in Form einer leuchtenden Kugel!“ Das muss ich mal sagen. Sondern, wenn man über irgendwelche Fakten diskutiert? Gott hat keine Grenzen. Das All hat keine Grenzen. Begrenzen tut der Mensch. Und der Mensch ist deshalb begrenzt, weil er sich selber als alleinig seligmachende Intelligenz sieht. Jeder glaubt er ist derjenige, oder viele glauben, sagen wir mal so, viele glauben ja sie sind diejenigen, welche die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben. Was haben wir noch?
Das ganze Geheimnis der Probleme ist die Begrenzung und die Diskussion darüber. Und das ist so schade, manchmal denke ich doch, der Bruno Gröning soll erscheinen. Und er soll mit der Faust auf den Tisch haunen. Und dann hat er mal gesagt: „Was seid ihr doch für kleine Geister! Über Dinge zu streiten, über Dinge zu diskutieren, die in Wirklichkeit nur in der Vorstellung existieren. Das ist die Wahrheit!“
Das was sich der Mensch denkt, das was der Mensch also befürwortet, sagen wir mal so, ist in dem Augenblick nichts, null und nichtig, wo der Mensch den Körper verlässt. Man kann nur sagen, der oder jener hat das und das gesagt und daran festgehalten. Aber, das ist ja das Problem der Sekten, dass er auch auf irgendeiner Vorstellung sitzen bleibt. Dass sie irgendwelche Vorstellungen vertreten und dann mit Gewalt durchboxen wollen. Das ist das Übel der Welt, die Begrenzungen meine Freunde. Wenn man sich nicht begrenzt, gibt es keine Probleme. Und die größte Kraft gegen immer …… Vorstellung, ist die geistige Liebe! Also wenn man den Menschen hilft, wenn man sich selbst meistert, sich selbst lieben heißt, Gott lieben. Wer Gott liebt, hilft den Menschen. Wieder Kompetenzschwierigkeiten, bis in die Heilkunde hinein, leider. Wenn jemand auf der Straße zusammenbricht, dann muss man erst warten, wer die Kompetenz hat, dem Menschen zu helfen. Soweit geht die Kastenbegrenzung. Meine Frau hat einmal einen Traum gehabt. Das war, kurz nachdem Bruno heimgegangen ist. Da waren lauter Glaskästen, zehn, zwanzig, dreißig und in diesen Glaskästen sind die verschiedenen Freunde gesessen, abgegrenzt, abgekapselt und Bruno Gröning hat einen langen Schlauch gehabt, so mit einem Mundstück und er hat in jedes Kast‘l hineinge-sprochen. Das glauben sie ned? Ja, Bruno hat gesagt: „Ich muss das tun, sonst hört mich überhaupt niemanden mehr!“ Ist doch sehr, sehr traurig, dass Bruno Gröning mit einem Schlauch mit seinen Freunden sprechen musste, weil sich viele abgekapselt haben. Also damals haben wir zwar gelächelt darüber, aber man muss das bedenken. Und jeder der es gerne aufrecht nimmt, jeder der irgendwelche Grenzen setzt, ist nicht in der göttlichen Führung, meine Freunde. Denken wir an früher, wo da geteilt wird, wo dann gestritten wird. Gestritten um das Gute. Kann man ja gar nicht. Sondern, es wird höchstens gestritten um die eigene falsche Vor-stellung. Wo jeder glaubt, seine Vorstellung ist richtig. Bedenken wir das doch. Wir können nur weiterkommen, wir können nur wirklich Menschen werden, wenn wir die Liebe aussenden. Wenn wir also das abschaffen, wo der eine sagt, das gehört mir, das gehört dir. Dem einen folgt, dem anderen folgt. Wir wollen das Recht haben. Wer hat denn Recht, meine Freunde? Der hat Recht, der helfen will. Wenn man die furchtbare Sache in Russland betrachtet, meine Freunde, das soll zu denken geben. Wenn Frauen die Kinder töten usw. Das ist alles nur Begrenzung, das ist alles nur Einbildung. Und wenn man dann mal hinübergegangen ist, dann kann man sagen, ja mein Gott was war denn da los? Warum habe ich mir denn das oder jenes eingebildet? Warum hab ich überhaupt gekämpft? Kampf wollte Bruno nicht. „Unter den Freunden darf es keinen Kampf geben“, hat der Bruno gesagt. Keinen Streit darf es geben, auch keine Missverständnisse oder verschiedene Be-hauptungen.
Nehmen wir doch einmal das bisschen an, was Bruno Gröning gesagt hat. Hören Sie sich doch diese Erklärungen an, von denen er gesagt hat: „Das ist nicht einmal soviel wie ich zwischen den Fingerkuppen spüre!“ Und um diesen winzigen Teil sogar darüber, gibt es Meinungsverschiedenheiten und verschiedene Dinge. Um Gotteswillen, meine Freunde, wer sind wir denn? Sind wir Götter? Wo jeder Gott den anderen bekämpft? Denken Sie doch mal nach darüber. Die Begrenzung ist das Böse, das muss ich sagen. Die Begrenzung ist deshalb das Böse, weil sie teilt. Es gibt einen Spruch, ich kann es nicht bestätigen, dass Satan gesagt haben soll, herrschet und teilet. Schon klar, wo geteilt wird ist keine Einheit mehr. Wo geteilt wird ist keine Kraft mehr. Wo geteilt wird, wird Gott ausgeschlossen. In jeder Begrenzung wird Gott ausge-schlossen. Gott lässt sich nicht begrenzen und in ein gewisses Vorbild hineinzwängen. Daher ist es so wichtig, dass …… sagt. Ich glaube, ich bemühe mich die Einheit mit Gott herzustellen, so wichtig. Die Einheit mit mir, die Einheit mit Gott und alles sind meine Brüder und Schwestern. Da gibt es keinen Unterschied. Denken wir doch mal darüber nach, denken wir mal nach welche Lehre wir vertreten. Denken wir darüber nach. Wir vertreten die Lehre der Liebe. Die Lehre des Christentums. Die Lehre Jesu Christi. Und was haben die Menschen draus gemacht? Ich habe mal einen Film gesehen, die sogenannte Inquisition. Also ich habe nachgeschaut und da hat man nur brennende Scheiterhaufen gesehen. Im Namen Jesu hat man die Leute verbrannt. Weil sie geglaubt haben, der Teufel ist in ihnen. Das ist die Realität. Und Bruno Gröning hat gesagt: „Mit dem muss aufgeräumt werden! Meine Freunde sollen lernen die Liebe zu leben. Helfend zu leben. Sollen lernen, das aufzunehmen und darüber nachzudenken. Sie sollen lernen, die Erkenntnisse in die Tat umzusetzen!“
Ich hab einen Bericht gehört, von einer Dame. Sie war im anderen Kreis. Sie war im Freundeskreis. Und wie sie dazugekommen ist, hat sie einen Traum gehabt, dass Bruno Gröning bei ihr war, und ihr einiges gesagt hat. Dann ist sie freudestrahlend zur Gemein-schaftsleiterin gegangen und hat ihr das erzählt. Und jetzt hat die Gemeinschaftsleiterin sich brüskiert indem sie sagt: „Nein, das gibt es nicht, das gibt es nicht. Nur die Frau Häusler kann Bruno Gröning hören.“ Und dann hat sie wieder den Kreis verlassen, weil sie sich so gekränkt hat. Nein, das ist unmöglich, kein Mensch kann von Bruno Gröning träumen. Ja, was sind denn das für Lehrmeister, meine lieben Freunde? Was sind denn das für Vertreter vom Bruno? Bitte, es kommt mir bald die Idee zu sagen, ja die gehört gehörig mit der Peitsche, wie Christus im Tempel hinausgepeitscht, damit sie zum Nachdenken kommt. Aber bitte, das ist nicht unsere Sache. Unsere Sache ist, dass wir wirklich die Harmonie fördern. Dass wir wirklich das geistige Wissen, die geistige Überzeugung weitergeben. Oder glaubt ihr, man kann eine geistige Überzeugung, also verbreiten, indem wir Paragraphen setzen? Dann sind wir schon wieder in der Begrenzung drinnen. Wo es immer geendet hat. Nämlich in Hass, Streit und weiß der Kuckuck was alles noch. Meine Freunde, jede Art von Meinungs-verschiedenheit, und von wo kommt denn die? Die kommt doch nicht von Gott. Gott straft nicht, Gott ist gerecht. Gott ist bereit aufzunehmen, dass der Mensch das aufnimmt. Gott ist bereit und strahlt jede Zeit strahlt er aus, überall strahlt er aus. Dort wo wir sind, dort wo die anderen sind strahlt er aus und ist bereit das zu geben, wenn wir in Harmonie mit ihm schwingen. Und jeder Gedanke meine Freunde, jeder negative Gedanke, jeder ein-grenzende Gedanke trennt uns von Gott und von uns selbst. Das ist zu bedenken. Wenn dann müssen wir, oder muss ich sagen, es gibt nur eines. Es gibt die Unbegrenztheit. Es gibt den Willen zum Guten, zum Aufnehmen für Harmonie. Es gibt keine Menschen die entweder Bruno hören dürfen oder nicht. Das gibt es nicht. Das hat der Mensch gemacht. Und wer z.B. kann von uns entscheiden, ob der eine reif ist, oder nicht? Wer kann denn das entscheiden? Ich habe so Gedanken bekommen dafür, dass wir diese Begrenzung mitgebracht haben, damit die Menschen im stillen Kämmerlein die Stimme Bruno Grönings hören können. Dass sie sich vertiefen können und nicht irgendwie abgelenkt werden durch eine be-grenzte Gemeinschaftsstunde. Das muss man auch bedenken. Und so ist unsere Aufgabe namentlich für die Zukunft, namentlich für die Jugend, da muss ich zurufen, schaffen wir jede Begrenzung weg. Begrenzung ist nicht Gott gewollt. Begrenzungen sind eine menschliche Eigenart, die wir überwinden müssen. Und solange wir diese Eigenart nicht überwunden haben, sind wir keine rechten Menschen. Dann sind wir vielleicht wütende Kater. Kater die ihr Territorium verteidigen, wo der eine Kater wütend auf den andern ist. Aber das sind doch keine Menschen.
Und noch etwas meine Freunde. Die Geistigen, jede jede Vor-stellung von einem Territorium das wir verwalten, das wir ver-teidigen, dann wir sind diejenigen sozusagen heutzutag. Wir haben das Recht, wer gibt den Menschen das Recht zu glauben, er ist für das und jenes verantwortlich? Verantwortlich ist nur der Mensch für das Gute. Dann bekommen wir auch die Verbindung mit Gott. Das muss man bedenken. Und dann auch, wie Freund Pernatsch gesagt hat: „Jede Aufregung, jeder Zornesausbruch unterbricht die Verbindung zu Gott.“ Und wenn wir zornig sind, so können wir nicht entscheiden. Ist es richtig oder falsch? Soll sich doch jeder selber beobachten, wenn er einen Wutausbruch hat, ob das dann nachher wo die Wut verraucht ist, ob er dann das noch befürwortet? Und das größte Unglück ist bei den Menschen, nicht nur bei uns, dass sie auf ihren Standpunkten beharren, und dass sie immer wütender werden, wenn der Andere etwas sagt. Das geht nicht bei uns, meine Freunde. Das soll nicht gehen und das soll auch weiterhin nicht einreissen. Das ist nämlich der Hintergrund, wo Bruno Gröning gesagt hat: „Freunde, enttäuschen Sie mich nicht!“ Da war schon der Wurm in der Zusammenkunft, …… kein Ziel mehr, schwierig für die Gemeinschaften, usw. Die haben schon im Geiste aufgeteilt, das Wirken und das hat Bruno Gröning gesehen. Und da war er sehr, sehr, sehr traurig darüber, sehr traurig. …… tun wir uns ändern, tun wir unsere Einstellung ändern. Und geben wir das Wissen Bruno Grönings frei. Denken wir nicht nach ob dieser Mensch oder jener Mensch dazu reif ist. Und wenn der eine CD hat, so ist diese CD in seiner Verant-wortung. Was er damit macht, ist nicht unser Problem. Was er damit macht ist das Problem desjenigen der diese CD erworben hat. Und wenn er eine solche CD, nehmen wir an, in den Mist wirft, ist das auch nicht unser Problem. Dann muss er für das gut- stehen, was er gemacht hat. So muss man das sehen. Also meine Freunde, die Unbegrenztheit ist das Wichtigste im Leben. Ist das Wichtigste in unserem Bereich. Die ist das Wichtigste unter Freunden. Diskutieren wir nicht über Freundschaft. Leben wir die Freundschaft, indem wir all das geben was wir haben, was wir haben.
Und vergessen wir nicht, was Jesus Christus vor 2000 Jahren gesagt hat: „Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Und was ihr dem geringsten meiner Brüder nicht getan habt, das habt ihr mir nicht getan!“ Denken wir darüber nach. Jeder muss Rechenschaft geben, wenn er einmal in der anderen Welt ist, jeder. Und ich hab ab und zu gedacht, wie können die Menschen, sie sagen Bruno, Bruno, Bruno hilf und so weiter. Wenn sie dann Bruno Gröning gegenüber stehen, können sie ihm in die Augen schauen? Das soll sich jeder vorstellen. Einmal ist der Tag da, wo wir entweder Bruno Gröning oder Jesus Christus in die Augen schauen müssen. Und viele, viele, viele müssen dann ihre Blicke schadhaft senken. Weil sie auch nur das getan haben was sie sich vorgestellt haben. Also, das wollte ich heute wirklich, mit aller Klarheit sagen. Nur jener ist ein Freund, ein wirklicher Freund von Bruno Gröning, der die Lehre vom Bruno und die Sachen vom Bruno frei gibt, meine Freunde. Der alle teilhaben lässt, so wie …… mit der Einladung des Königs. Der König hat ein großes Fest gefeiert und hat alle seine Bekannten und Freunde eingeladen. Und es ist niemand gekommen. Dann hat er seine Diener geschickt und hat gesagt: „Holt doch die Menschen von der Straße.“ Und sie haben die Menschen von der Straße geholt. Und dann ist das Fest mit jenen gefeiert worden, wo die andern geglaubt haben, sie sind minderwertig. Wir haben doch alle Hinterbliebene, meine Freunde. Warum verstehen wir das nicht? Warum versteht z.B. jemand einen Satz so und ein anderer einen Satz anders. Und dann können sie sich streiten, das ist so gemeint und das ist so gemeint.Jede Kleinigkeit wird bekrittelt, jede Kleinigkeit wird zerlegt. …… zerlegen. Wenn wir das Wissen zerlegen, bleibt nichts über. Leben kann man nicht zerlegen. Leben kann man nur erleben. Und da meine Freunde, muss ich das sagen, glauben wir an die Unbe-grenztheit, verteidigen wir die Unbegrenztheit, aber nicht mit Kampf, sondern in Liebe. Es gibt keine, bei Gott gibt es keine Begrenztheit. Und in dem wahren Freundeskreis gibt es keine Begrenztheit. Ja, so ist das. Und das alles, alles Übel auf dieser Welt von Anbeginn, vom Sündenfall ist auf diese Begrenztheit, auf diese falsche Vorstellung, die jeder hat, aufgebaut. Und da meine Freunde, wünsche ich Ihnen zum Schluss wirklich die wahre Liebe. Wirklich das wahre Verständnis. Wirklich das, was Bruno Gröning wollte. Und dann wird er nicht enttäuscht sein. Von der ersten Garnitur war er enttäuscht. Aber man muss es doch nicht nachmachen, als zweite und dritte Garnitur. Lernen wir doch daraus, was nicht in Ordnung war. Was in den letzten vierzig Jahren im Werk schief gelaufen ist. Lernen wir daraus und machen wir das besser. Ich wünsche allen, allen eine gute Zukunft, dankeschön.
Musik: Stromlied, Tenor Kurt Schreppel